Ein Betrag wird jeden Monat abgebucht. Im Bericht stehen Klicks und Einblendungen. Im Betrieb bleibt die Frage offen, ob sich die Werbung bezahlt macht. Wer als Handwerker in Google Ads investiert, braucht eine verständliche Verbindung zwischen Werbekosten und Aufträgen.
Wie viel Budget sinnvoll ist, hängt von Ihrer Region, der beworbenen Leistung und der Zahl passender Anfragen ab. Die wirtschaftliche Grenze bestimmen Sie anhand des Auftrags, den Sie gewinnen möchten.
Beginnen Sie beim Ertrag eines Auftrags
Betrachten Sie den Betrag, der nach direkt zurechenbaren Material- und Ausführungskosten verbleibt. Daraus müssen unter anderem Kundengewinnung, weitere betriebliche Kosten und Ihr Ergebnis finanziert werden. Dieser Deckungsbeitrag gibt Ihnen Orientierung, wie viel Spielraum Werbung überhaupt hat.
Legen Sie anschließend fest, welcher Anteil für die Gewinnung eines zusätzlichen Auftrags tragbar ist. Berücksichtigen Sie Werbebudget, Betreuung und die eigene Zeit für Beratung und Angebote.
So lässt sich eine erste Grenze berechnen
Angenommen, Sie können 400 Euro reine Werbekosten für einen Auftrag tragen. Wenn im Durchschnitt jede vierte qualifizierte Anfrage zum Auftrag wird, ergibt sich eine Grenze von 100 Euro Werbekosten je qualifizierter Anfrage.
Das ist ein Rechenbeispiel mit angenommenen Werten. Für Ihren Betrieb müssen Abschlussquote und Deckungsbeitrag aus eigenen Daten stammen. Eine Anfrage nach einer nicht angebotenen Leistung gehört dabei nicht in die Zahl qualifizierter Kontakte.
Ein günstiger Klick ist noch keine günstige Kundengewinnung
Bei fünf Euro pro Klick und einer qualifizierten Anfrage je 20 Klicks entstehen 100 Euro Werbekosten je passender Anfrage. Bei vier Euro pro Klick und einer qualifizierten Anfrage je 40 Klicks sind es 160 Euro. Auch diese Zahlen dienen nur der Erklärung.
Damit wird verständlich, warum Suchbegriffe und Website gemeinsam beurteilt werden müssen. Die Anzeige zieht Aufmerksamkeit an. Die Zielseite erklärt die Leistung und führt zur Anfrage. Der Betrieb entscheidet anschließend, ob daraus ein Angebot und ein Auftrag werden.
Ein erster Test braucht ein klares Ziel
Bewerben Sie zunächst eine ausgewählte Leistung in einem wirtschaftlich sinnvollen Gebiet. Prüfen Sie vorher die regionale Nachfrage mit dem Keyword Planner. Erfassen Sie danach passende Kontakte und deren weiteren Verlauf.
Bei langen Entscheidungen darf ein früher Bericht noch keine endgültige Rentabilität behaupten. Viele Fenster- oder Badprojekte brauchen mehrere Gespräche.
Ein Tagesbudget ist keine starre Tagesrechnung
Google erklärt, dass eine Kampagne an einzelnen Tagen bis zum Doppelten ihres durchschnittlichen Tagesbudgets ausgeben kann. Bei unverändertem Budget gilt die beschriebene monatliche Grenze von 30,4 Tagesbudgets. Bei 30 Euro pro Tag entspricht das 912 Euro. Änderungen am Budget und die konkrete Kampagnenart müssen in der Planung berücksichtigt werden. [5]
Für einen Betrieb mit engem Kostenrahmen ist das entscheidend: Die Vereinbarung muss verständlich unterscheiden zwischen dem Geld für die Plattform und den Kosten für Einrichtung, Betreuung und Zielseite. Ein Monatsbetrag ohne diese Aufteilung erschwert jede Wirtschaftlichkeitsprüfung.
Was ein sinnvoller Test beantworten muss
Ein Test soll zeigen, ob die ausgewählten Suchthemen passende Projekte erreichen und ob diese Projekte wirtschaftlich bearbeitet werden können. Legen Sie deshalb vor dem Start fest, welche Informationen fehlen und welche Daten erhoben werden. Dazu gehören tatsächliche Suchanfragen, Projektorte, passende Kontakte und später die gewonnenen Aufträge.
Ein angenommenes Beispiel: Für einen Test stehen 1.500 Euro reines Anzeigenbudget zur Verfügung. Bei einem angenommenen Klickpreis von fünf Euro wären rechnerisch 300 Klicks möglich. Entstünden daraus sechs passende Anfragen, lägen die Werbekosten bei 250 Euro je qualifizierter Anfrage. Diese Rechnung beschreibt ein Szenario, keinen erwartbaren Branchenwert.
Wann mehr Budget die falsche Entscheidung wäre
Wenn die meisten Kontakte die falsche Leistung suchen, vergrößert mehr Geld zunächst dasselbe Problem. Wenn passende Anfragen vorliegen, aber niemand sie bearbeitet, fehlt ebenfalls nicht zuerst Reichweite. Eine Erhöhung lässt sich besser begründen, wenn Suchthemen, Kontaktqualität und Bearbeitung bereits funktionieren und im Einsatzgebiet zusätzliche Nachfrage vorhanden ist.
Ihr Werbebudget braucht eine nachvollziehbare Rechnung
IdTify plant Google Ads anhand Ihrer Leistungen, Region und wirtschaftlichen Ziele. Nennen Sie uns Ihren gewünschten Auftragstyp und die bisherigen Erfahrungen mit Werbung. Dann besprechen wir, welche Daten für eine belastbare Budgetentscheidung benötigt werden und wie ein sinnvoller Einstieg aussehen kann.
Passend dazu
Sie möchten wissen, was das für Ihren Betrieb bedeutet? Im Erstgespräch schauen wir gemeinsam auf Ihre Website, Ihre Werbung und Ihre Ziele.
Quellen zum Artikel
- Google Ads Hilfe Durchschnittliches Tagesbudget und Mehrauslieferung
- Google Ads Hilfe Keyword Planner verwenden


